Parodontitis
(alte Bezeichnung bzw. umgangssprachlich = Parodontose)
Für den Patienten ist blutendes und geschwollenes Zahnfleisch oft der einzige Hinweis auf eine bestehende Zahnfleischentzündung.
Daraus entwickelt sich häufig eine Entzündung des gesamten Zahnhalteapparates. Parodontitis kommt in unterschiedlicher Ausprägung vor und kann auch Auswirkungen auf die allgemeine Gesundheit haben.
Hauptursache für Parodontitis ist Zahnbelag bzw. Zahnstein am Zahnhals und in den Zahnzwischenräumen. Nicht der Zahn ist krank, sondern das Gewebe, das ihn hält und versorgt. Ein Zahn wird von Fasern gehalten, die Teil des Zahnhalteapparates sind. Von der Parodontitis werden diese Fasern zerstört, ebenso wie der umgebende Knochen. Daraus resultiert langfristig eine Zahnlockerung bis hin zum Zahnverlust.
Nur Vorbeugen hilft:
- umfassende häusliche Mundhygiene
- regelmäßige, halbjährliche Kontrolluntersuchungen
- regelmäßige professionelle Zahnreinigungen durch den Zahnarzt oder besonders geschultes Personal
Die Kosten für eine Parodontitis-Behandlung werden in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Die Behandlung muss bei der Krankenkasse beantragt werden.